WHY WE LOVE BUENOS AIRES

29.1.2016


Buenos Aires hat im Prinzip alles im Repertoire, was eine Großstadt bieten kann und zugegeben, nach 3 Wochen in der Provinz lechzen wir danach!
Wir erkunden die Stadt per pedes bzw. mit der Ubahn (kostet 5 ArgPesos pro Fahrt sind 0,33 € - oiso niiiix). Das Stadtzentrum und sein Hafen sind dankenswerter Weise nah beinander und können fußläufig gut erkundet werden. Buenos Aires beherbergt mit Einzugsgebiet fast doppelt so viele Menschen als ganz Österreich zusammen, nämlich unglaubliche 15 Mio.!

Argentinien: ein Land voller Höhen und Tiefen (vor allem aus politischer/geschichtlicher Sicht). Interessant für uns war vor allem die Zeit der großen Einwandererwellen hauptsächlich aus Italien und Spanien. Einen gut recherchierten Artikel über die wichtigste Einwanderungswelle zwischen 1810 und 1914 findest Du hier.


Den starken italienischen Einfluss findet man in Buenos Aires überall: in der Küche (beste Pasta außerhalb Italiens), in der Weinkultur, in der Sprache (das argentinische Spanisch hört sich italienisch an und verwendet auch Wörter aus dem Italienischen), die vielen Mode- und Schuhgeschäften, und eigentlich an jeder Straßenecke.

Wir haben außerdem Museen besucht: MALBA, Museó Historico Nacional, Museo Nacional de Bellas Artes, Embajada de Chile (Schwerpunkt: Matta); in Parks gechillt: jardin japones, jardin botanico, reserva ecológica costanera und diverse andere kleinere (BA ist voll von grünen Fleckchen).


Die obligatorische free tour by foot war auch wieder dabei.

Hier könnt Ihr Euch die wichtigsten Ziele unseres Sightseeingprogramms ansehen.

Von der Körperwelten-Ausstelllung haben wir dann abgesehen, denn nach einer kleinen Recherche fanden wir heraus, dass der Präparateur hingerichtete Straftäter aus China kauft um sie dann in bekannter Weise auszustellen. Das passt nicht in unsere Moralvorstellung.



Das pulsierende Nachtleben haben wir auf Grund des straffen Tagesprogramms und den hohen Temperaturen (oft 35°C und darüber) leider nicht so sehr genossen. Zum Glück gehört zu unserer Unterkunft einen Dachpool - zur Abkühlung zwischendurch. Unser Apartment liegt übrigens Kreuzung Austria/Peña. 😎

Geld ausgeben ist auch kein Problem in Buenos Aires - die Preise wurden nach Absinken des Pesos nach der letzten Präsidentenwahl kurz vor Jahreswechsel leider schnell wieder angepasst und sind jetzt wieder in etwa auf österreichischen Niveau.


Am letzten Abend ist es nun endlich so weit: wir tanzen Tango!

HÜ HOTT

16.1.2016

Morgen gehen unsere drei Wochen in Mendoza zu Ende - was haben wir erlebt?
Unser Arbeitspensum auf der Lodge haben wir in der ersten Woche erledigt und hatten genug Zeit uns Mendoza und die umliegende Weingegend anzusehen. Ja, wir haben dem Freizeitprogramm gefröhnt.




Das ATP Challenger Mendoza Tennisturnier hat uns gefesselt und wir haben unseren Freund Axel Michon sowie (aus reinem Patriotismus heraus auch Gerald Melzer) lautstark unterstützt. Und es hat sich ausgezahlt: beide sind im Finale gegeneinander angetreten! Was für ein spannendes Turnier und wir waren auf der Siegerseite!


Wir haben Olivenöl und Malbec verkostet (Santa Augusta), haben Malbec alleine verkostet, aber auch Merlot und Cabernet Sauvignon und Pinot Noir und Torrontès (AMP Cava) und und und (natürlich Steaks gegessen). Bleibenden Eindruck hat auch der "artesanal beergarden" hinterlassen.

Unvergessen und nie erreicht "el Chalet". Traditionelles argentinisches Hauptgericht "carne a la masa" und das feinste Flascherl Rot bisher in Argentinien getrunken: Rama Negra Reserva Red Blend 2012 von Casarena.



Und dann war das Wetter perfekt für den "Sunset Horseback Ride".





Stefanie hat auf einem der ältesten und renommiertesten argentinischen Weingüter den "Somelier Express" gemacht und wieder einmal ein persönliches Fläschchen geblendet.



Aber vor allem haben wir die Ruhe hier genossen...




Danke, Francisco für Dein Vertrauen in uns und Deine Offenheit dafür, wildfremde Menschen in Deinem Zuhause aufzunehmen und ihnen Dein Business anzuvertrauen, wir hoffen, Dich nicht enttäuscht zu haben!


Mehr pittoreske Eindrücke.

 

JA, WIR LEBEN NOCH

07.01.2016

"Che" *

Als Touristen sind wir eingereist, als Putztrupp und Tellerwäscher fristeten wir unsere ersten Tage und Nächte in Argentinien.


Welcome to Maipu Valley!


Um unsere Reisekassa etwas zu entlasten (Chile geniessen kostet keinen Pappenstiel), haben wir uns im Web etwas umgesehen und sind auf diese Lodge gestossen. Hier verbringen wir die ersten 3 Wochen in Argentinien, inmitten einer der schönsten Weingegenden dieses Planeten - Mendoza. Für Kost und Logie helfen wir Francisco mit "wasauchimmer" anfällt. Die erste Woche ist nun vorbei, und wir sind froh, dass er wieder zurück ist. Wir kamen an und wurden sofort ins kalte Wasser geschmissen:
Frühstückservice ohne Geschirrspüler, Babysitting, Wäschesalon, Raubtierfütterung und -beschäftigung, Gartenpflege, Zimmerservice, und Gästebegrüßung.

Zwei Tage später verließ uns Francisco um Silvester bei seiner Familie in Buenos Aires zu verbringen und vertraute uns nach nur 2 Tagen seine Lodge an. Nächste Herausforderung: Organisation der täglichen Gästeausflüge ohne jemals in der Gegend unterwegs gewesen zu sein. Denn, wer glaubt, dass eine Lodge mit 4 Zimmern und maximal 8 Gästen nicht viel Arbeit bedeutet, der irrt gewaltig. Immer ist etwas zu tun! Leute kommen und gehen. Es gab Tage an denen wir es nicht einmal vom Grundstück runter schafften! Als besondere Challenge stellte sich heraus, dass das Lodgetelefon mit Jahreswechsel nicht mehr funktionierte.
Nun ist Francisco zurück, hat das Ruder wieder übernommen und wir halten nur mehr nachts die Stellung.
Es ist an der Zeit die Umgebung und Mendoza auf eigene Faust zu erkunden.
Wir haben uns die drei Wochen Kost & Logie jedenfalls jetzt schon verdient!

* "Che" beudeutet in der Sprache der Quechua Indianer "Menschen" und wird heute, angelehnt an den Argentinier Che Guevara, verwendet, um mit Leuten in Kontakt zu treten (vergleichbar mit dem österreichischen "Oida")

WE DID IT: WE CROSSED THE ANDES

27.12.2015

Andenüberquerung

Grenzstation Chile-Argentinien nahe dem höchsten Berg S-Amerikas, dem Aconcagua (6.962 m)

Grenzposten: 3200 m