WELCOME TO LA PAZ/BOLIVIA

9.3.2016

Am 1.3. um 19:30 landeten wir am Altiplano, laut Wikipedia einem der höchstgelegenen von Menschen bevölkerten Gebieten der Erde. Und das spürten wir sofort: eine Mischung aus Euphorie und Höhenrausch ergreift den durchschnittlichen Mitteleuropäer, sowie auch den hartgesottenen Bergsteiger oder Einheimischen sobald das Flugzeug auf 4.200 Höhenmetern landet und die Luken zu La Paz öffnet. Der Bolivianer behilft sich seit Jahrtausenden mit der Koka-Pflanze um die Symptome der Höhenkrankheit im Griff zu haben. Hier in Bolivien ist das Kauen getrockneter Koka-Blätter oder ein Teeaufguss der Selben legal. Das war für uns natürlich ein guter Grund mit den Einheimischen gleichzuziehen. Außerdem wird/wurde Koka zu allem möglichen verarbeitet: Zuckerl, Coca Cola (bis ins Jahr 1920 hoch Coca-konzentriert), Energydrink, in Speisen, aber auch zu Kokain (illegal). Wir sind es die ersten Tage erst einmal etwas ruhiger angegangen. Wir Ihr auf den Fotos unschwer erkennen könnt, kommt man den Steigungen in La Paz nicht aus und die sind auf dieser Höhe ein anstrengendes Unterfangen.


Die ersten Tage plagten uns Kopfschmerzen und Übelkeit und wir haben Kokatee getrunken und Zuckerl gelutscht. Traumwetter? Ja, etwa 15-20°C. Sonne? Ja, auf dieser Höhe außerordentlich stark.

La Paz ist ein wildes Treiben. Was uns besonders gefallen hat, ist die Ursprünglichkeit der Einheimischen. Die durch den Verkehr verstopften Straßen werden farblich durch Cholitas gesäumt. Cholitas sind indigene, kleine Damen, gekleidet in bunte Stoffe mit vielen Schichten an Faltröcken und Melone tragend.


Sie übertreffen jegliche Erwartungen: sind berühmt für ihre Geschäftstüchtigkeit, dominieren die Wrestlinglandschaft in La Paz und in den ländlicheren Gegenden kennt man sie für ihr fußballerisches Geschick.

Den Symptomen der Höhenkrankheit zu Trotz haben wir uns dann doch die eine und andere Sehenswürdigkeit von La Paz angesehen: den Witch-Market und die "Mi Teleferico", ausserdem haben wir wieder die obligatorische Walking-Tour gemacht inkl. dem Mercado und dem Gefängnis (von außen).



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